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Zur Struktur journalistischer TexteBei allen unterschiedlichen Textsorten sollten diese 6 W
vorkommen. Der Aufbau des journalistischen Texts folgt dabei in der Regel dem Prinzip der dramaturgischen Pyramide, die eine Steigerung vom Allgemeinen zum Speziellen, vom Unwesentlichen zum Wesentlichen oder umgekehrt vom Wichtigen zum Unwichtigen vornimmt.
Immer muss aber die Vermittlung der wesentlichen Inhalte Vorrang vor einer sklavischen Umsetzung gestalterischer Regeln haben.Besondere Bedeutung kommt dabei dem roten Faden zu, der die Lesenden durch das geschilderte Geschehen füHrt und erst am Ende des Textes wieder loslässt.
Der Aufbau eines Texts folgt den gleichen Grundregeln wie die Vermittlung anderer Inhalte. Eine Tatsache baut auf der anderen auf. Die logische Succession ist Voraussetzung dafür, dass der Inhalt überhaupt verstanden wird.
Dramaturgische Überlegungen kann der Autor dabei ebenfalls umsetzen. Allerdings darf der Text dadurch nicht so effekthascherisch werden, dass der Leser ihn für unseriös halten könnte.
Man sollte seine Texte möglichst phantasievoll und farbig formulieren. Eine bildhafte Sprache und Aliterationen regen die meisten Menschen zum Weiterlesen an.
Ein aufrüttelnder Satz zu Beginn kann eine regelrechte Sog-Wirkung in den Text hinein entfalten. Ein gelungener Einstieg ist schon die halbe Miete. Endet der Text dann auch noch mit einer starken Aussage oder einem anrührenden Zitat, dann kann man den Artikel als gelungen betrachten.
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